Erfahrung

Bahnfahren

Ich habe nach einer kleinen OP im Jahre 1996 eine 63-tägige Komazeit überstanden. Leider leide ich seither an diversen Behinderungen und Organ-Schäden. Zudem bin ich schon 84. Immer wieder beim Bahnfahren stosse ich auf schwierige Behinderungen. Kürzlich musste ich ein Grosskind nach

– Zürich-Altstetten begleiten. Leider gibt es in diesem Bahnhof noch immer keinen Lift, dafür sehr lange Treppen.
– Bei einer Fahrt nach Bern stieg ich in den Wagen ein, der für Rollstuhl-Fahrende gekennzeichnet war.
Ich war mit dem normalen Rollator unterwegs, doch dieser war zu breit und konnte sich nicht durch die Sitzreihen bewegen.
In den ersten zwei Coupés waren bereits alle Plätze belegt …..
– Auf den Perrons in Bern gibt es nur sehr spärlich Sitzplätze oder Bänke.

Für mein Alter und die vielen gesundheitlichen Probleme bin ich sonst eigentlich noch sehr gut unterwegs, hüte Grosskinder und gebe an schwache ausländische Schüler Nachhilfe etc. —

Sehr positiv fällt mir immer wieder auf, dass wenn man mit Stöcken unterwegs ist, wird man viel öfter gegrüsst und hat absolut keine Mühe mit Autos, die, sobald sie einem erblicken, sehr gerne anhalten und einem den Vortritt geben 🙂

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